Die „Enteignung“ der Stromversorger zieht nun vielleicht eine Schadensersatzklage nach sich.

Atomkraft Nein DankeDie „Enteignung“ der Stromversorger zieht nun vielleicht eine Schadensersatzklage nach sich. Der von Bundesregierung beschlossene Atomausstieg bis Ende 2022, könnte nun seitens der größten deutschen Stromversorger zu einer Schadensersatzforderung in Höhe von rund 18 Milliarden Euro führen. Hintergrund der Klage ist die sofortige Abschaltung von acht Atomkraftwerken Mitte letzten Jahres.
Alleine E.on beziffert den den dadurch entstandenen Schaden auf rund acht Milliarden Euro. Bei RWE fällt die vorgetragene Schadensumme mit zwei Milliarden ins Gewicht. Vattenfall und EnBW prüfen ihre Schadensumme noch.
Bevor unsere Stromriesen diese Forderungen jedoch gerichtlich geltend machen können, muss zunächst das Bundesverfassungsgericht die Rechtmäßigkeit der Novelle des Atomgesetzes prüfen.
Fraglich ist natürlich, ob die Stromkonzerne die erhaltenen Schadensersatzansprüche 1:1 an die Verbraucher weitergeben.
Bei Eon-Chef Teyssen wäre dieses sehr wohl denkbar, machte doch letztens erst mit seiner Forderung eines Harz-IV Zuschlages sogar den Sozialverbänden Konkurrenz.

Montag, 25 Juni 2012 20:02
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