La Niña Phänomen

La Niña

La Niña Entstehung

Ähnlich wie das El Niño Phänomen ist auch La Niña eine Folge der Veränderungen der Innertropische Konvergenzzone (ITCZ) bzw. der Südpazifische Konvergenzzone (SPCZ). Starke Passatwinde und ein hoher Luftdruckgegensatz zwischen einem Tief in Indonesien und einem Hoch vor der südamerikanischen Küste sorgen dafür, dass mehr kaltes Wasser von West nach Ost transportiert wird. Ebenfalls wird die Grenzschicht zwischen warmen und kalten Wasser (Thermokline) in La Niña Jahren, vor der Westküste Südamerikas stark angehoben, während Sie von Ost-Australien sinkt.

Die südpazifische Konvergenzzone wird durch die Passatwinde bei einem La Niña Ereignis in Richtung Osten verlagert. Dieses hat zur Folge, dass es in Nord-Australien und Indonesien zu starken Niederschlag bzw. Starkregen kommt. Das Hochdruckgebiet vor der Westküste Südamerikas verhindert dagegen jedwidrigen Niederschlag und als Folge entsteht eine Dürre. Die Atacama Wüste gilt als trockenste Wüste weltweit und hat eine Ausdehnung von 140.000 Quadratkilometern.

 

La Niña

La Niña ist ein Klimaphänomen, welches in der Regel nach einem El Niño eintritt. Da ein El Niño Ereignis eine Schwankungsbereite von 3-7 Jahren hat, sind La Niña Phänome ähnlich gelagert. Die nachfolgende Grafik verdeutlicht den Zusammenhang zwischen der Meeresoberflächen-Temperatur in dem Nino 3.4 Gebiet und dem Auftreten des El Niño bzw. des La Niña Ereignisses. Ist der zwischen Darwin und Tahiti ermittelte SOI (siehe auch die El Niño Website bezüglich der Bestimmung des SOI) negativ, spricht man von ein El Niño Jahr. Ist der Index positiv kam man von La Niña ausgehen.


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2010 waren die Auswirkungen des La Niña Phänomens besonders deutlich zu spüren. Rekordregenfälle führten in den australischen Bundesstaaten Queensland und New South Wales zu Überflutungen und in Südostasien verloren zahlreiche Menschen bei Erdrutschen ihr Leben, welche durch starke Niederschläge begünstigt wurden. Lesen Sie auch unser Beitrag zum El Niño Phänomen, in welchem etwas detaillierter auf die „Walker-Zirkulation“ und die Strömungen im südlichen Pazifik eingegangen wird.

La Niña Prognose für 2012/2013

Für das Jahr 2012/2013 ist nach ersten Angaben des „Australian Bureau of Meteorology“ mit einem schwach ausgeprägten El Niño zu rechnen, dies führt zu einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit des La Niña Ereignis.

Donnerstag, 16 August 2012 20:41
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