Der amerikanische Präsident kündigte gestern ein Maßnahmepaket zum Klimaschutz an.

Washingtons Georgetown University Obama über KlimaschutzGleich nach China trägt USA massiv zur Freisetzung von Treibhausgasen bei. In den letzten Jahren taten sich die Amerikaner äußerst schwer, Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen. Die vermehrten Katastrophen in den USA insbesondere die Dürre des vergangenen Jahres, die Waldbrände, sowie die Hurrikane und Tornados in den letzten Jahren führten scheinbar auch bei den Amerikanern zu der Erkenntnis, dass ein stärkeres Engagement im Bereich des Klimaschutzes notwendig ist.

Seit fünf Jahren ist Barack Obama nun Präsident der Vereinigten Staaten und trotz seiner Wahlkampfversprechen aus dem Jahr 2008 konnte er auch aufgrund der weltweiten Finanzkrise sowie der stagnierenden Wirtschaftsleistung der USA sowie des Widerstandes der Republikaner keine Maßstäbe im Bereich Klimaschutz setzen.

 

Mit seiner gestrigen Rede vor der bekundete der amerikanische Präsident nun den Klimaschutz nachhaltiger zu betreiben. Insbesondere versprach Obama den CO2 Ausstoß von Kohlekraftwerken deutlich zu reduzieren, dies ist, insofern wichtig da die amerikanischen Kohlekraftwerke mit 40 % wesentlich am Gesamtausstoß von CO2 in den USA verantwortlich sind. Ebenfalls kündigte er an, die erneuerbaren Energien insbesondere Solar-und Windenergie auszubauen. Hierzu sollen landeseigene Flächen genutzt werden, wovon man sich erhofft, die Energieleistung aus Sonne und Wind zu verdoppeln. Auch den Ausbau der Atomindustrie möchte Obama vorantreiben, da er auch diese Energieform für eine saubere Energieerzeugungsvariante hält. Den Bau der Keystone Pipeline wird er nur dann befürworten, wenn das aus Teersand gewonnene Öl nicht signifikant den Ausstoß von Treibhausgasen erhöht. Die Pipeline soll von Kanada bis an den Golf von Mexiko reichen. Für Lastkraftwagen sollen Regelungen erarbeitet werden die Ideen Spritverbrauch begrenzen und auch die Energieeffizienz von Gebäuden soll nach den Vorstellungen des Präsidenten wesentlich verbessert werden.

amerikanischer Präsident Obama zu Fragen des KlimaschutzesDie wesentlichen Punkte der Rede des amerikanischen Präsidenten betrafen lokale Maßnahmen zum Klimaschutz doch in einer globalisierten Welt sind lokaler Anstrengungen sehr wünschenswert, werden aber nicht ausreichen, um das globale Problem der Klimaerwärmung aus der Welt zu schaffen. Ein radikales Umdenken auch für den amerikanischen Präsidenten und Friedensnobelpreisträger wäre an dieser Stelle sehr ratsam, da nur in einer friedlichen Welt eine länderübergreifende Strategie entwickelt werden kann, die den immer größer werdenden Problemen entgegenwirkt. Religiöse Unterschiede und die in einigen Ländern vorhandenen Rohstoffe sollten nicht mehr unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung ursächlich dafür verantwortlich sein, die Souveränität von Staaten zu verletzen bzw. sogar Kriege zu beginnen. Die Förderung von Wissenschaft und Technik sollte absolute Priorität besitzen, wobei es zwingend notwendig ist, einen länderübergreifenden Technologietransfer zu gewährleisten. Nur mit vereinten Anstrengungen wird es möglich sein, innovative Konzepte zu entwickeln, die nicht nur die Belastung durch Treibhausgase reduzieren, sondern es auch ermöglichen eine CO2 neutrale Produktion von Konsumgütern zu gewährleisten.

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