Ab 52.000 Megawatt ist Schluss mit Lustig!

Neue Prognose zum Meeresspiegelanstieg.

Bund und Länder einigten sich gestern im Vermittlungsausschuss auf eine Kürzung der Solarförderung. Schlechte Nachrichten sind dies sowohl für Besitzer von Dachanlagen als auch für die Betreiber von Solarparks.

Für Hausbesitzer verringert sich die Vergütung von 24,43 Cent pro Kilowattstunde auf 18,50 Cent. Noch nachteiliger trifft es die Betreiber von Solarparks, deren Vergütung um 20 bis 30 Prozent sinkt. Betreiber von Anlagen, die mehr als 10 Megawatt liefern, erhalten keine Förderung mehr. Die beschlossenen Kürzungen sollen rückwirkend ab dem 01. April 2012 in Kraft treten. Der Zubau von Solaranlagen wird auf 3500 Megawatt begrenzt, übersteigt der Zubau diesen Wert, treten weitere Kürzungen in Kraft. Man könnte denken Planungssicherheit sieht anders aus.

Des Weiteren wurde vom Vermittlungsausschuss beschossen die Solarförderung ab einer installierten Leistung von 52.000 Megawatt komplett zu streichen. Momentan werden in Deutschland 28.000 Megawatt Storm aus Solaranlagen gewonnen.

Den ohnehin schon angeschlagenen Hersteller von Solarzellen, Wafern und Solaranlagen drohen nun weitere drastische Auftragskürzungen. Auch im Bereich Forschung und Entwicklung wird die Kürzung negative Auswirkungen haben. Spitzentechnologie Made in Deutschland wird es aufgrund der permanenten Rettung von Banken und Hege-Fonds bald nicht mehr geben. Ganz abgesehen von den Wahlversprechen, Jobs im Bereich erneuerbarer Energien zu schaffen. Einziger Vorteil ist, dass der Fachkräftemangel eine tendenziell rückläufige Tendenz aufweisen wird.

Donnerstag, 28 Juni 2012 20:18
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