Ein kleine Einführung zum Thema Solarmodul?

Solarmodul

Einzelne Solarzellen werden in der Regel zu größeren Solarmodulen zusammengeschaltet. Die Verschaltung der Solarzellen ist entweder in Serien- oder Parallelschaltung ausgeführt. Werden die Module oder auch die Solarzellen in Reihe betrieben, muss eine entsprechend dimensionierte Diode parallel geschaltet werden.

Diese Freilaufdiode hat den Zweck, dass im Falle eines Ausfalls nicht gleich das ganze Modul bzw. der gesamte Strang auffällt. Fehlt diese Diode, kann es im schlimmsten Fall zum Brand kommen.

 

Bei neueren Solarmodulen ist diese Freilaufdiode in Regel schon in den Anschlussdosen auf der Rückseite vormontiert. Aus Gründen der Gewährleistung und versicherungstechnischen Gründen sollte man eine Fotovoltaikanlage durch eine zertifizierte Fachfirma planen und montieren lassen.

Um eine möglichst hohe Effizienz der Module zu erreichen, ist es wichtig, dass die zusammengeschalteten Zellen möglichst gleiche Kennwerte besitzen. Die angegebene Spitzen- oder Nennleistung des Solarmoduls wird in "Watt Peak " angegeben. Diese Leistung entspricht einem Laborwert unter ganz bestimmten Bedingungen (Lichteinstrahlung 1000 W/m², 25 °C Zelltemperatur, 90° Einstrahlungswinkel und einem Lichtspecktrum von AM 1,5).

Leider verringert sich die Leistung der Solarmodule im Laufe der Zeit. In einem Zeitraum von 20-25 Jahren kann der Wirkungsgrad um 10 %-13 % fallen, was hauptsächlich auf monokristalline- und polykristalline Solarzellen zutrifft.

Kristalline Solarzellen liefern nach 20 Jahren noch eine Nennleistung von 80 -85 Prozent.

Die auftretenden Verluste sind zum einen physikalisch-chemischer Natur zum andern auf Verschmutzung, Pilzbefall oder Vergilbung der eingesetzten Folien zurückzuführen.

Solarzellen aus amorphen Silizium können schon im ersten Jahr 25 % ihrer Ausgangsnennleistung verlieren. Die der Hersteller beziehen sich bei ihren Leistungsangaben auch auf einen Wert, der genau ein Jahr in Zukunft liegt.

Leistungsverluste bis 20 % der Anlagenleistung können durch sogenannte "Spannungsinduzierte Degradation" eintreten. Grund für diese Verluste ist die Spannungslage der Module gegenüber dem Erdpotential.

Um diesem negativen Effekt zu begegnen, werden häufig Wechselrichter mit einer entsprechenden Erdung eingesetzt.

Was ist ein Solarmodul?

Mittwoch, 08 August 2012 20:34
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