Feuer und Wasser

feuer und wasser nur ein Wimpernschlag zwischen Freude und Elend

Wasser?: Sicher haben Sie sich auch schon gefragt, wie sie am schnellsten reich werden können. Die Antwort auf diese Frage ist absolut simpel. Investieren Sie ihr Geld in die zunehmende Wasserknappheit der Länder, deren Bevölkerungswachstum am schnellsten steigt. Die größten Zuwachsraten dürfte diesbezüglich ein Investment in Afrika erzielen. Auch stark steigende Nahrungsmittelpreise in diesem Gebiet sollten an den Börsen, insbesondere an den Terminbörsen ein recht sicheres Investment sein. Sie haben kein Problem, die Bilder von hungernden Kindern im Fernseher zu sehn, dann kaufen Sie gleich beides. So oder ähnlich dürften die vielversprechenden Werbeslogans einiger Hedgefonds-Manager klingen, die schon heute ihr Geld mit Wetten auf Rohstoffe, Energie, Nahrungsmittel und indirekt auch Wasser verdienen.

 

wasser und hunnger in Afrika traurig Zukunft

Wie Feuer und Wasser verhalten sich in diesem Bereich die ureigensten Interessen. Afrika ist von seiner geografischen Lage her schon mit sehr warmen Temperaturen gesegnet, die wechselnden klimatischen Bedienungen (insbesondere ausbleibende Niederschläge) machen viele Staaten Afrikas anfällig für Dürren und damit auftretenden Hungersnöten. Das Bevölkerungswachstum von Afrika beträgt jährlich 2,3 Prozent. Bis zum Jahr 2050 rechnet man in Afrika mit einer Bevölkerungsanzahl von knapp 2 Milliarden Menschen, derzeit beträgt die Einwohnerzahl ca. 900 Mio.
Mit der Zunahme der Bevölkerung ist auch ein erhöhter Energiebedarf verbunden, außerdem wird auch der Grad Industrialisierung zunehmen. All das bedeutet aber, dass der Wasserverbrauch dramatisch ansteigen wird. Geeignete Konzepte die eine Lösung des Wasserproblems versprechen sind derzeit nicht in Sicht. Das Gleiche gilt auch für die Energiegewinnung. Selbst die Nutzung von Solarenergie würde dieses Problem noch weiter verschärfen, da die Solarflächen mit Wasser gereinigt werden.
Die gefundenen Rohstoffe insbesondere Öl und Gas werden hauptsächlich von ausländischen Konzernen ausgebeutet, wobei die Gewinne aus diesen Rohstoffverkäufen in der Regel nicht der Bevölkerung zugutekommen. Ertragreiche Ackerflächen werden mittlerweile ebenfalls langfristig an ausländische Investoren vermietet, die ihre erzeugten Produkte hauptsächlich nach China liefern. Parallel zu der stetig steigenden Bevölkerungszahl, nimmt auch die Vernichtung von Ackerfläche durch klimatische Einflüsse zu. Die Verschiebung von Konvergenzzonen durch die globale Erwärmung dürfte diese Entwicklung weiter beschleunigen. Prinzipiell dürfte die zunehmende Wasserknappheit zu massiven Problemen in dieser Region führen.

Wasser Freude Schönheit

Aber nicht nur Afrika hat in Zukunft Probleme mit der Versorgung mit ausreichend Wasser und Lebensmitteln, auch alle anderen Erdteile könnten schon bald dieses Schicksal teilen. Asiens Einwohnerzahl wird sich von heute 4,1 Milliarden bis 2050 auf 5,2 Milliarden Menschen erhöhen. Die Versorgung all dieser Menschen mit Energie, Wasser und Nahrung wird über kurz oder lang Verteilungskonflikten führen. Klimatische Veränderungen (ausbleibender Monsun), die weite Teile dieser Region betreffen würden, könnten erhebliche Ackerflächen unbenutzbar machen und zu einer Ausbreitung der Wüsten und Steppen führen.
Nordamerikas Bevölkerungswachstum wird zwar eher moderat ausfallen, doch die Dürre dieses Jahres führte schon zu einem immensen Ernteausfall und einer deutlichen Dezimierung der Viehbestände. Die globale Erwärmung in dieser Region wird mit der Zunahme von Wetterextremen einhergehen, welche weite Bereiche des Landes unbewohnbar machen könnten.
Auch Europa wird stark unter den Folgen der zunehmenden Wasserverknappung zu leiden haben. Insbesondere die südeuropäischen Länder werden unter massiven Wald und Buschbränden, sinkenden Grundwasserspiegel und extremen Sommertemperaturen leiden. Für die Bevölkerung Nordeuropas lassen massive Versorgungsengpässe mit Nahrungsmitteln prognostizieren. Der steigende Meeresspiegel wird weite Teile der nutzbaren Ackerfläche einfach überschwemmen. Der Import von Nahrungsmitteln aus anderen Ländern wird sich extrem schwierig gestallten, da eine weltweite Knappheit Knappheit an Nahrungsmitteln herrschen dürfte.

wasser ein Fluch für Afrika

Letztlich sei noch angemerkt, dass die fossilen Brennstoffe ebenfalls immer knapper werden und in absehbarer Zukunft nicht mehr als preiswerter Energieträger für Meerwasserentsalzungsanlagen zur Verfügung stehen. Windparks wären zwar eine Alternative müssten aber zunächst gebaut und vernetzt werden. Ein Handel, der zur Verelendung ganzer Bevölkerungsgruppen führt, sollte unterbunden werden, insbesondere auch der Waffenhandel. In den nächsten Jahrzehnten werden kriegerische Auseinandersetzungen zunehmen, dies wiederum dürfte jeden Spekulanten freuen.

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Sonntag, 28 Oktober 2012 21:48
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